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Netsuke, Gürtelschmuck aus Japan

 

Grasendes Pferd

Grasendes Pferd, Netsuke, Buchsbaum H. 10,4cm; Sign.; Garaku, Osaka; Mitte 18. Jh

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Der japanische Kimono, das traditionelle japanische Gewand, besitzt weder Taschen noch Knöpfe und wird nur mit einem Stoffgürtel (obi) zusammengehalten. Bei den Männern kam in der Edo-Zeit (1603 bis 1868) die Sitte auf, kleine mehrteilige Behälter (inrô), Tabaksbeutel, Geldbörsen und andere Gegenstände mit einer Schnur und einem daran befestigten Knebel am Gürtel hängend zu tragen. Der Knebel, Netsuke („Wurzelhänger“) genannt, verhinderte das Herausrutschen der Trageschnur aus dem Gürtel. Diese Netsuke, zunächst einfache Knebel, wurden im Laufe der Zeit zu wahren kleinen Kunstwerken, zum Gürtelschmuck des Mannes. Bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts werden diese kleinen Meisterwerke im Westen gesammelt.

Mir macht es Freude,  einige dieser kleinen Kunstwerke, von denen ich Abbildungen besitze, hier  vorzustellen, weil ich von der Schönheit und der handwerklichen Kunst, mit der diese Miniaturen aus der japanischen Kultur angefertigt sind, begeistert bin. Sie sind  brilliant aus Buchsbaum, Elfenbein, Hirschhorn oder Perlmutter geschnitzt.   

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Zusammengerollte Ratte

Zusammengerollte Ratte, Netsuke, Buchsbaum, 3,5cm; Sign.: Masanao, Japan, Provinz Ise; Mitte 19. Jh.